Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Iserlohner Grundakten im Landesarchiv NRW - Vortrag über kaum bekannte Geschichtsquellen

Am Dienstag, 9. Juni, endet die stadt- und regionalgeschichtliche Vortragsreihe des Stadtarchivs und der Volkshochschule (VHS) Iserlohn im ersten Halbjahr. Beate Dördelmann, Archivarin im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, wird die Iserlohner Grundakten als bisher kaum bekannte Quelle für die orts-, sozial- und familiengeschichtliche Forschung vorstellen. Die Referentin war über viele Jahre für die Betreuung der 56 Amtsgerichte in Westfalen zuständig.

Rund 7.600 Grundakten aus dem heutigen Amtsgerichtsbezirk Iserlohn werden im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen in Münster verwahrt. Sie geben insbesondere für das 19. Jahrhundert Auskunft über Immobilienbestand und -verkehr. Obwohl die Grundakten bereits seit 2019 über die früher gültigen Grundbuchbezeichnungen und Eigentümernamen erschlossen und damit gut zugänglich sind, beschränkt sich die Nutzung dieser Quellengattung für Iserlohn bisher nur auf wenige Einzelfälle.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen vorhandene Iserlohner Grundaktenüberlieferung und zeigt anhand von Beispielen Auswertungsmöglichkeiten auf.

Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Fanny-van-Hees-Saal der VHS im Stadtbahnhof, Bahnhofsplatz 2, 58644 Iserlohn. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Grundakte aus dem Landesarchiv NRW
Grundakte zum Grundstück des Iserlohner Postgebäudes, heute: „Alte Post“, Theodor-Heuss-Ring 5 (Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, Bestand Q 541g Nr. 4410)