Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Neue Ausstellung „Skandinavien. Unberührte Wildnis“ in der Städtischen Galerie - Fotografenpaar Florian und Lisa Marie Smit begeistern mit Naturmotiven aus Norwegen und Schweden

Der hohe Norden Europas gilt als eine der letzten Landschaften, die das Versprechen des Unberührten noch einzulösen scheinen. Unter dem Titel „Skandinavien. Unberührte Wildnis“ zeigt die Städtische Galerie Iserlohn (Theodor-Heuss-Ring 24) von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 11. Oktober, Naturfotografien des Fotografenpaars Florian und Lisa Marie Smit.

Mit ihren Bildern entführen sie die Besucherinnen und Besucher in eine Welt voller Gletscher, Fjellebenen und mystischer Wälder. Auch die Tiere, die diese Weiten in Norwegen und Schweden bewohnen, spielen eine große Rolle: Moschusochsen, Rentiere und Polarfüchse.

Suchen, was im Verborgenen liegt

Seit seiner Kindheit reist Florian Smit in den Norden – heute erkundet er die großen Nationalparks Skandinaviens gemeinsam mit seiner Frau Lisa Marie, die die Reisen organisiert und begleitet. In über 300 Reisetagen sind die beiden den Landschaften des hohen Nordens zu allen Jahreszeiten nachgegangen. Ihre Bilder entstehen nicht im Vorübergehen, sondern aus Ausdauer und Wiederholung – aus dem stundenlangen Warten, bis ein Polarfuchs Vertrauen fasst, aus dem geduldigen Blick für das Kleine: Herbstlaub unter dem Eis zugefrorener Tümpel, Muster in meterdicken Eisschichten, Farbspiele in wind- und wettergeformtem Gestein.

Nicht das Aufsuchen immer neuer Schauplätze treibt die beiden an, sondern, wie sie selbst sagen, der Versuch, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Genau darin liegt der fotografische Kern dieser Arbeiten – im Denken in Serien und im langen Hinsehen, das dem einzelnen Motiv erst seine Dichte gibt.

Der Titel „Unberührte Wildnis“ ist zugleich Verheißung und offene Frage. Es gibt in Skandinavien kaum eine Landschaft, die nicht von Menschen mitgeprägt wäre – von jahrhundertealter Weidewirtschaft der Sámi bis zur Ordnung der Nationalparks. Die Bilder der Smits laden ein, dieser Spannung nachzugehen: Was zeigen Fotografien vom Unberührten in einem Zeitalter, das eben jene Natur bedrängt, nach der es sich sehnt? Die Ausstellung gibt darauf keine fertige Antwort – sie schärft den Blick für das, was auf dem Spiel steht.

Multivisionsschau am Samstag, 10. Oktober, um 18 Uhr

Das Fotografenpaar Florian und Lisa Marie Smit ist bereits zuvor in der Waldstadt zu Gast gewesen und sicher einigen Iserlohnerinnen und Iserlohnern in Erinnerung geblieben. Am Samstag, 10. Oktober, zum Ende der Ausstellung, berichten sie deshalb in einer Multivisionsschau von ihren Reisen, den Strapazen und der Geduld, die es braucht, um die Natur mit der Kamera als Bild zu gewinnen. Interessierte können die Geschichten hinter den Fotografien bei diesem Event ab 18 Uhr in der Städtischen Galerie live erleben. Während der gesamten Ausstellung ist auch der zugehörige Bildband „Skandinavien – unberührte Wildnis“ (200 Seiten, 148 Abbildungen) erhältlich.

Die Ausstellung ist ab sofort und bis zum 11. Oktober während der Öffnungszeiten in der Städtischen Galerie Iserlohn zu sehen: mittwochs bis freitags von 15 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 15 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro.

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Mit ihren Bildern entführen Florian und Lisa Marie Smit in eine Welt voller Gletscher, Fjellebenen und mystischer Wälder.