Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Rettungswege frei halten: Baumaßnahme zur Erweiterung des Elisabeth-Hospitals führt zur Einrichtung von Halteverboten und Sperrflächen

Aufgrund der Baumaßnahmen zur Erweiterung des Elisabeth-Hospitals (Hochstraße 63) hat sich seit vergangener Woche Montag (13. Juli) die Zugangssituation zum Krankenhaus und zur dortigen Brandmeldezentrale geändert. Der bisherige Haupteingang ist geschlossen. Der neue Haupteingang und die Brandmeldezentrale, die durch die Feuerwehr immer zuerst angesteuert wird, befinden sich nun auf der Rückseite (Nordseite) des Krankenhauses und sind über den Parkplatz an der Weststraße erreichbar.

Im Rahmen von zwei Ortsbesichtigungen wurde nun festgestellt, dass sich die Verkehrssituation im oberen Teil der Weststraße durch den Besucher- sowie den Anwohnerverkehr verlagert und erheblich verdichtet hat. Dadurch ist die Anfahrt der Feuerwehr zum Krankenhaus deutlich beeinträchtigt. Ein hohes Maß an Begegnungsverkehr führt durch beidseitiges Parken und der daraus resultierenden Verengung der Fahrbahn zu nicht tolerierbaren Zeitverlusten für die Rettungsfahrzeuge. Das Aufstellen von Großfahrzeugen im Einsatzfall ist damit nicht möglich bzw. nur noch unter erheblichen Einschränkungen durchführbar.

Aus Sicht des Sachgebiets Gefahrenabwehr der Feuerwehr der Stadt Iserlohn besteht dringend Handlungsbedarf, zumal es sich bei dem Elisabeth-Hospital um ein sogenanntes Sonderobjekt handelt, bei dem im Einsatzfall mit einer erhöhten Anzahl an nicht gehfähigen und betroffenen, hilfebedürftigen Personen gerechnet werden muss. Die Einrichtung von Haltverboten sowie der Markierung erforderlicher Sperrflächen soll daher schnelle Abhilfe schaffen, auch wenn Autofahrende künftig auf Parkflächen verzichten müssen.

Folgende Maßnahmen sollen daher in Kürze umgesetzt werden:

  • Einrichtung eines einseitigen Halteverbots in der Weststraße, Fahrtrichtung Stefanstraße (bergab), beginnend ab der Zu-/Ausfahrt Krankenhausparkplatz bis in Höhe der Einfahrt zur Firma J.D. von Hagen (Beginn des Parkstreifens, bergab rechte Seite)
  • Einrichtung eines einseitigen Halteverbots auf der Stefanstraße, zwischen Hochstraße und Weststraße, durch Verlängerung der Grenzmarkierungen gegenüber der ehemaligen Krankenhauseinfahrt
  • Markierung einer Sperrfläche auf der Weststraße, Fahrtrichtung Stefanstraße (bergab), beginnend ab der Zu- /Ausfahrt Krankenhausparkplatz mit ca. 15m Länge zur Ermöglichung der Löschwassereinspeisung durch die Feuerwehr
Zurück
Halteverbotszone