Dank großer Solidarität für die Kultur in der Waldstadt startet vom 12. bis 14. Juni die dritte Auflage des „is’kult“-Sommerfestivals in der Iserlohner Innenstadt. Trotz finanziell herausfordernder Rahmenbedingungen ist es gelungen, das Festival nicht nur zu sichern, sondern sogar weiterzuentwickeln.
An drei Tagen bringt das Festival die gesamte Bandbreite der lokalen Kulturszene auf 16 verschiedene Bühnen, Plätze und ungewöhnliche Spielorte in der Iserlohner Innenstadt – mit einem vielfältigen Programm aus Musik, Kunst, Literatur und Mitmachangeboten. Rund um den Alten Rathausplatz, den Schillerplatz und an weiteren Orten gibt es an diesem Wochenende von Freitag bis Sonntag durchgehend Programm, vieles davon wie gewohnt kostenfrei und unter freiem Himmel. Neben zentralen Plätzen in der Innenstadt werden erstmals verstärkt Indoor-Locations bespielt – auch als Reaktion auf wetterbedingte Erfahrungen der vergangenen Jahre.
Mit dem sogenannten Festival-Ticket erhalten Besucherinnen und Besucher für einmalig 20 Euro am Freitag und Samstag Zugang zu mehr als zwanzig verschiedenen Premium-Veranstaltungen in Innenräumen – darunter besondere Konzerte oder Lesungen in der Reformierten Kirche, der Bauernkirche sowie der Obersten Stadtkirche, Weinverkostungen und Ausstellungsvorführungen in der Städtischen Galerie, Kneipenquiz mit Band im „Schnöggel“ sowie weitere moderne Formate von Workshops und einer Silent Disco auf dem „B&U“-Parkdeck bis hin zu Aftershowpartys im „Fuchs & Hase“ oder der „Nordsee“.
Dabei gibt es eine Programmänderung am Freitag, 12. Juni, in der Obersten Stadtkirche. Der Iserlohner Schlagersänger Sandy Wagner reist aus seiner Wahlheimat Mallorca an und präsentiert ab 20 Uhr „himmlischen Schlager zum Mitsingen“. Das Konzert mit Reiner Hänsch und den Indigo-Strings entfällt nach einem Todesfall aus persönlichen Gründen.
Bislang wurden knapp 60 Festival-Tickets verkauft, die beim Einscannen am ersten Premium-Veranstaltungsort in ein Festivalarmband umgewandelt werden. Der Kauf des Festival-Tickets beinhaltet keine Platzgarantie. Die Kapazitäten in den einzelnen Spielorten sind begrenzt. Hier gilt: Wenn voll, dann voll.
Eine weitere Besonderheit ist in diesem Jahr die Europa-Lounge auf dem Alten Rathausplatz. Sie wird zum Treffpunkt für Austausch und Begegnung mit Gästen aus den Iserlohner Partnerstädten Auchel und Laventie in Frankreich, Chorzów in Polen, Nyíregyháza in Ungarn sowie der befreundeten Stadt Ternopil in der Ukraine. Auch musikalisch bereichern Künstlergruppen aus Polen, Ungarn, der Ukraine und Frankreich das Programm.
Neben einer Modenschau wird es zudem einen verkaufsoffenen Sonntag geben. Wer an diesem Wochenende durch Iserlohn läuft, kommt also gar nicht an den vielen „is’kult“-Veranstaltungen vorbei.
Das Festival wird von der Stadt Iserlohn in Kooperation mit der Werbegemeinschaft Iserlohn sowie zahlreichen Partnerinnen und Partnern, Institutionen sowie Ehrenamtlichen organisiert. Unterstützt wird es durch den Förderverein Kulturszene Iserlohn „is’kult“ e. V., durch Stiftungen sowie Sponsorinnen und Sponsoren.
Das Format zeigt, was möglich ist, wenn viele gemeinsam an einem Strang ziehen. So entsteht ein Festival, das in diesem Jahr mehr denn je das ist, was es immer sein wollte: ein Projekt von Iserlohnerinnen und Iserlohnern für die eigene Heimat – mit Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus.
Alle Informationen zum Programm sowie zum Festival-Ticket sind unter www.is-kult.de abrufbar.