Die Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gGmbH feiert in diesem Jahr ihr 250-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Ausstellung im Stadtmuseum (Fritz-Kühn-Platz 1), die aufgrund des anhaltend hohen Interesses nun verlängert wird bis Sonntag, 20. September 2026.
Besucherinnen und Besucher haben also weiterhin Gelegenheit, die Geschichte der Kinder- und Jugendfürsorge in Iserlohn hautnah zu erleben. Im Sonderausstellungsraum des Stadtmuseums wird die Entwicklung einer der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands beleuchtet – von der Gründung des evangelischen Waisenhauses im Jahr 1776 in Iserlohn bis zur modernen Jugendhilfe. Anhand von historischen Dokumenten, Fotografien, Zeitzeugenberichten und ausgewählten Objekten wird die wechselvolle Geschichte von den Anfängen des Iserlohner Waisenhauses im 18. Jahrhundert über die Herausforderungen im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und in der NS-Zeit, bis hin zu den Reformen in der Nachkriegszeit und Gegenwart dargestellt. Die Ausstellung zeigt, wie sich aus einem kleinen Waisenhaus ein moderner Komplexträger entwickelte – ein Spiegel der Jugendhilfe in Deutschland. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Kontinuität und Wandel in der Erziehung und Fürsorge nachzudenken.
Das Stadtmuseum Iserlohn lädt alle Interessierten zu drei öffentlichen Führungen durch die Sonderausstellung ein – die Führungen dauern jeweils eine Stunde und die Teilnahme kostet vier Euro (ausgenommen Kinder unter 12 Jahren).
Die öffentlichen Führungen durch die Sonderausstellung werden angeboten am:
- Donnerstag, 4. Juni, 14 Uhr
- Mittwoch, 8. Juli, 16 Uhr
- Mittwoch, 12. August, 16 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten, entweder telefonisch unter 02371 217-1961 und -1963 oder per E-Mail an museum(at)iserlohn.de.
Dabei werden das Stadtmuseum und die Sonderausstellung – wie bereits kommuniziert – vom 11. bis 31. Mai wegen Sanierungsarbeiten geschlossen bleiben.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.museen-iserlohn.de.