Bei der Errichtung der Containeranlagen zur Schaffung zusätzlicher Raumkapazitäten für den G8/G9-Bedarf an dem Märkischen Gymnasium Iserlohn und dem Gymnasium Letmathe kommt es zu Verzögerungen. Wie das Kommunale Immobilien Management mitteilt, liegen die Ursachen hierfür nach derzeitigem Kenntnisstand im Verantwortungsbereich der beauftragten Firma. Das Rechtsamt ist bereits eingeschaltet und begleitet die Durchsetzung der vertraglichen Ansprüche gegenüber der beauftragten Firma. Etwaige rechtliche, vertragliche Konsequenzen auch im Rahmen von möglichen Folgekosten werden derzeit geprüft.
Die Verwaltung hat nach der politischen Beschlussfassung und Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel sämtliche notwendigen Schritte zur Umsetzung unverzüglich eingeleitet. Hierzu gehörten unter anderem die Vorbereitung des bauordnungsrechtlichen Genehmigungsverfahrens, die Erschließungsplanung sowie die Beauftragung aller erforderlichen Gutachten und Nachweise. Auch die öffentliche Ausschreibung und die anschließende Auftragsvergabe erfolgten planmäßig. Der Auftrag wurde mit einer vertraglich vereinbarten Fertigstellung zum 7. August 2026 (MGI) bzw. zum 14. August 2026 (Gymnasium Letmathe) vergeben.
Im Rahmen regelmäßig stattfindender Gespräche hatte die beauftragte Firma bis zuletzt keine Hinweise darauf gegeben, dass der vereinbarte Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Vielmehr wurde der planmäßige Projektverlauf fortlaufend bestätigt. Erst mit der Mitteilung der verschobenen Anliefertermine am 17. Juli 2026 wurde nun deutlich, dass die vertraglich vereinbarten Fristen nicht eingehalten werden können.
Nach aktuellem Stand ist die Anlieferung der Container für beide Gymnasien ab dem 17.08.2026 vorgesehen. Aufgrund der Verzögerungen verschieben sich die Aufstellung der Anlagen sowie die anschließenden Ausbau-, Einrichtungs- und Möblierungsarbeiten. Eine Inbetriebnahme der Containeranlagen wird daher voraussichtlich erst nach den Herbstferien möglich sein.
Am heutigen Dienstag (21. Juli) fand ein Gespräch mit den betroffenen Schulleitungen statt, in dem die weitere Vorgehensweise sowie die Optionen von Interimslösungen besprochen wurden.
Für das Gymnasium Letmathe wurde bereits eine schulinterne Interimslösung im Bestand bis zur Aufstellung der Container gefunden. Die Verwaltung steht in engem Austausch mit der beauftragten Firma und den Schulleitungen und fordert die Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen konsequent ein.
Gleichzeitig werden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um die Auswirkungen der Verzögerung auf die Schulen so gering wie möglich zu halten. Die politischen Gremien sowie die betroffenen Schulen werden fortlaufend über den weiteren Projektverlauf und etwaige Änderungen des Zeitplans informiert.