Gefährdete Baumarten

Baumarten, die von der Stiftung "Wald in Not" in einer Broschüre als gefährdet eingestuft wurden, werden im Iserlohner Raum gezielt gepflanzt. Nach fachlichen Kriterien wurden für das Stadtgebiet folgende Arten als geeignet ausgewählt: Feld- und Spitzahorn, Sommerlinde, Wildapfel und -birne sowie Flatterulme.

Ziel ist es außerdem, den Freiraum mit heimischen Gehölzarten anzureichern und somit dem Artenschwund entgegen zu wirken.

Bisher wurden auf 132 privaten bzw. öffentlichen Flächen insgesamt 303 Gehölze aus dem Programm gepflanzt.

2020 wurde das Projekt um kleinkronige Arten für kleinere Grundstücke ergänzt, darunter klimaresistente Arten mit kleiner Krone (Burgenahorn, Schwedische Mehlbeere, Zierapfel, Blutpflaume, Felsenbirne, Kornelkirsche). Hier wurden seither 100 Gehölze ausgegeben, die die neuen Besitzer selbst gepflanzt haben.

Ab 2026 werden die gefährdeten Baumarten durch die neuen Eigentümer selbst gepflanzt, es wird nur noch ein Gehölz pro Jahr / pro Eigentümer ausgegeben.

Anträge zu einem unverbindlichen Ortstermin sowie auf Erhalt eines Gehölzes werden gern über die Abteilung Umwelt- und Klimaschutz angenommen.

Kontakt

Abteilung Umwelt- und Klimaschutz
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