Das neu aufgebaute "Netzwerk gegen Einsamkeit in Iserlohn" wird künftig Angebote gegen Einsamkeit sichtbar machen und systematisch bündeln.
Gemeinsam gilt es, das Thema Einsamkeit zu enttabuisieren und Maßnahmen gegen Einsamkeit für alle Altersgruppen in Iserlohn zu fördern. Beispielsweise werden öffentliche Orte für Begegnungen geschaffen und gestaltet. Erste Erfolge sind bereits sichtbar und erlebbar: Mit vereinsamten Menschen wurden zwei Nachbarschafts- und Begegnungsgärten in den Stadtteilen Buchenwäldchen und Heide-Hombruch aufgebaut. Die Ideen zur Gestaltung lieferten alle Teilnehmenden selbst. Beerensträucher und Staudenbeete wurden gepflanzt, Hochbeete und Sitzgelegenheiten sowie eine feste Feuerstelle gebaut. Die offenen Gärten sind als neue Begegnungsorte für alle nutzbar, auch kostenfreie kulturelle und soziale Veranstaltungen für vereinsamte Menschen können angeboten werden.
Ein vorbildliches Unterstützungsangebot ist auch die ehrenamtliche Seniorenbegleitung von Continue. Vereinsamte Menschen erhalten von geschulten Freiwilligen persönliche Besuche und Hilfeangebote. Interessierte können einfach eine niedrigschwellige Begleitung bei Continue - dem ehrenamtlichen Dienst anfragen.
Auch Stadtteilspaziergänge werden mittlerweile in Kooperation mit dem Kreissportbund Märkischer Kreis von Ehrenamtlichen angeboten. An fünf Standorten in Iserlohn freuen sich ehrenamtliche Gehpatinnen und Gehpaten auf wöchentliche Stadtteilspaziergänge mit Interessierten. Einfach vorbeikommen und mit gehen.
Sind auch Sie interessiert?
Das Netzwerk wird Angebote für soziale und kulturelle Teilhabe in Iserlohn sichtbar machen, bündeln, ausbauen und bekannt machen.
Gemeinsam wird das Netzwerk für vereinsamte Menschen in Iserlohn im Rahmen des Iserlohner Modellprojekts „Miteinander – füreinander. Nicht einsam, sondern dabei sein“ künftig viel Positives bewirken. Unser sinnstiftendes und einladendes Motto lautet: GEMEINSAM und dabei sein.
Sein auch Sie dabei! Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme im „Netzwerk gegen Einsamkeit in Iserlohn“.
Hendrik Wüst, Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, stellt deutlich die hohe Bedeutung und Verantwortung für jede Stadtgesellschaft heraus:
„Einsamkeit ist die neue soziale Frage unserer Zeit. Sie schadet nicht nur den Betroffenen, sondern auch unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Kampf gegen Einsamkeit will die Landesregierung Aufmerksamkeit schaffen, aber auch die Menschen vor Ort unterstützen: Zahlreiche Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in Nordrhein-Westfalen engagieren sich schon heute gezielt gegen Einsamkeit und bewahren ihre Mitmenschen dadurch vor sozialer Isolation. Es ist der Landesregierung und mir persönlich ein besonderes Anliegen, dieses Engagement zu unterstützen und allen ehrenamtlich Engagierten für ihren alltäglichen Einsatz gegen Einsamkeit zu danken.“
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