Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Eine Bonner Erfolgsgeschichte aus Iserlohn - Vortrag über Forscher, Schriftentwickler und Unternehmer Friedrich Soennecken

Am Dienstag, 5. Mai, wird die stadt- und regionalgeschichtliche Vortragsreihe des Stadtarchivs und der Volkshochschule (VHS) Iserlohn fortgesetzt. Kai Balazs-Bartesch M. A., Archivteamleiter bei der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte in Frankfurt am Main, zeichnet das Leben und Wirken des schriftbegeisterten Forschers, Entwicklers der Rundschrift und Unternehmers Friedrich Soennecken (1848-1919) von seinen Anfängen bis zu seinem Tod kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs nach. Er beleuchtet dabei besonders die Rolle des Schreibenlernens in der Kindheit im Denken und Wirken von Friedrich Soennecken, der 1947 in Iserlohn mit einer Straßenbenennung geehrt wurde.

Der Name Soennecken wird klassischerweise mit der Stadt Bonn in Verbindung gebracht. Dort führte der 1848 in Dröschede geborene Friedrich Soennecken sein Unternehmen für Schreibbedarf und Büroartikel zu internationalem Erfolg. Sein Bezug zur Schrift, deren Erforschung und Weiterentwicklung Friedrich Soennecken einen Großteil seines Lebens widmete, begann jedoch auf der Elementarschule in Iserlohn. Von dort zog es den Sohn eines Schmiedes zuerst nach Remscheid und schließlich in die Nähe der Bonner Universität.

Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Fanny-van-Hees-Saal der VHS im Stadtbahnhof, Bahnhofsplatz 2, 58644 Iserlohn. Der Eintritt kostet sechs Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Obwohl Friedrich Soennecken 1848 in Dröschede geboren wurde, wird sein Name klassischerweise mit der Stadt Bonn in Verbindung gebracht.