Die Abteilung Stadtentwässerung der Stadt Iserlohn teilt mit, dass im Zuge der laufenden Baumaßnahme am Oestricher Bach keine separate Radwegeführung mit Begegnungsverkehr zwischen dem Abzweig „Pater und Nonne“ und der Brücke „Gennaer Straße“ eingerichtet werden kann. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Ortsbegehung und Überprüfung der Verkehrssicherheit.
Wie bereits berichtet, ist der Lenneradweg in diesem Abschnitt aufgrund der Arbeiten an der Gewässerverrohrung des Oestricher Baches bis auf Weiteres gesperrt. Für den Geh- und Radverkehr wurde eine Umleitung über die Straße „An Pater und Nonne“ eingerichtet. Diese erfolgt auf dem südlichen Gehweg, der in beide Richtungen als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgewiesen ist.
Im Rahmen einer Ortsbegehung wurde in den vergangenen Tagen überprüft, ob eine getrennte Führung des Radverkehrs innerhalb der Verkehrsfläche realisierbar ist. Aufgrund der baubedingt notwendigen Materialanlieferungen, des damit verbundenen Schwerlastverkehrs sowie der angrenzenden Baustellenlogistik ist dies nicht umsetzbar. Zusätzlich befindet sich im unmittelbaren Baustellenbereich eine Bushaltestelle, deren Anbindung gewährleistet bleiben muss.
Eine separate Radwegeführung würde sowohl die Fahrspur des öffentlichen Nahverkehrs als auch die Zufahrten zur Baustelle und zum Neubau kreuzen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass der Radverkehr in diesem Abschnitt in beide Richtungen geführt werden müsste.
Vor diesem Hintergrund kann eine abgetrennte Radwegeführung aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht realisiert werden.
Die eingerichtete und bereits beschilderte Umleitung über die Gehwege mit den Übergängen an den Lichtsignalanlagen, ist für den Radwegverkehr zu nutzen. Dabei kann in Teilbereichen nicht vermieden werden, dass Radfahrende ihr Fahrrad schieben müssen. Die barrierefreie Verbindung vom Lenneradweg zur „Gennaer Straße“ bleibt bestehen und kann weiterhin genutzt werden.
Während der Bauarbeiten kann es durch Materialanlieferungen und Baustellenverkehr – insbesondere im Zusammenhang mit dem Stollenvortrieb sowie dem Neubau – zu kurzfristigen Beeinträchtigungen kommen. Die Stadt Iserlohn bittet alle Verkehrsteilnehmenden um erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Bereich.
Über den weiteren Verlauf der Baumaßnahme wird die Stadt Iserlohn fortlaufend informieren.
Ansprechperson im Bereich Tiefbau bei der Stadt Iserlohn ist Anne Feuerborn (Tel.: 02371 217-2722, Mail: anne.feuerborn(at)iserlohn.de).