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Mythos Marilyn

Das Bild von Marilyn Monroe, die mit wehendem Rock auf dem Lüftungsschacht einer New Yorker U-Bahn steht, gehört zu den berühmtesten Fotos überhaupt. Das Motiv aus dem Film "Das verflixte 7. Jahr" machte die noch nicht 30-jährige endgültig zur ewigen Filmikone und zu dem archetypischen Sexsymbol des 20. Jahrhunderts. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war sie die bekannteste und meistfotografierte Frau der Welt. Doch während viele Stars nach ihrem Tod langsam in Vergessenheit geraten, ist ihr Ruhm ungebrochen. Dabei bestimmen ihre Fotos unser Bild von ihr, mehr noch als die vergleichsweise wenigen Hauptrollen. Zweifellos sind Fotos der zentrale Kulminationspunkt im Mythos Marilyn. Von der unschuldigen Kindfrau, die mit einem Lamm auf der Wiese spielt, über den brünetten Teenager in aufgekrempelten Jeans bis zum blonden Vamp, hat Marilyn Monroe mehrere fotografische Metamorphosen durchlaufen. Die Namen der Fotografen, die sie für die Nachwelt verewigten, lesen sich wie das Who is Who des Mediums. Von Richard Avedon über Elliott Erwitt, Philippe Halsman bis zu George S. Zimbel, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Fotos von MM sind ein eigener Mythos und erzielen auf Auktionen Höchstpreise. Der Vortrag beschreibt weniger das Leben der Marilyn Monroe in Fotos, als die Fotos eines Lebens, Fotos die längst ein Eigenleben haben.

Termine

  • 29.10.20 19:00 - 20:30 Uhr
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