Bunte Holzwürfel mit dem Wort "Events"

Préludes | Songs of Love and Bones

© Marianne Menke
Die sinnliche Ästethik des Tanzes mit Letonjas individueller Handschrift.

Moderne Tanz-Ästethik aus Deutschland Konzept und Choreografie: Helge Letonja Musik: Frédéric Chopin | Musik-Collage

Of Curious Nature

In den Ensemblestücken „Préludes “ und „Songs of Love and Bones “ setzt Helge Letonja auf die Sinnlichkeit der Bewegung und schlägt Brücken zwischen sphärisch-leichter und erdig-kraftvoller Körperführung. Dabei entfesseln die Tänzer*innen des Ensembles die Poesie des puren Tanzes.

Der tänzerische Reigen „Préludes“ folgt dem Klavierzyklus der „24 Préludes op. 28 “ von Frédéric Chopin. In Soli und Duetten verdichtet Letonja die unterschiedlichen emotionalen Facetten und dynamischen Qualitäten der Musik zu ausdrucksvollem zeitgenössischem Tanz. Die künstlerische Bandbreite entfaltet sich auf Grundlage der musikalischen Kernmotive der „Préludes“: Mal in Anlehnung, mal als Kontrapunkt reicht die Palette von melancholischer Nachdenklichkeit über dichte Passagen bis zu stürmischen Kaskaden. So spannen die Tänzer*innen einen sinnlichen Bogen voller Bewegungsdetails.

Den „Préludes“ stellt Letonja den Tanz-Zyklus „Songs of Love and Bones“ zur Seite – ein spannungsreicher Kontrast. Die Choreografie offenbart in tänzerischer Intensität die Facetten der Liebe. Vom frühlingshaften Erwachen sozialer Wesen bis hin zu dunklen Seiten komplexer Beziehungsmuster bewegen sich die Tänzer*innen zu Evergreens und Neuentdeckungen von Love Songs. Der Tanz wird zum Zwiegespräch der Körper mit den Songs, ermöglicht im Auffächern zwischenmenschlicher Gefühlswelten ein tiefes Miterleben und fordert augenzwinkernd zum Hinterfragen gelernter Rollenbilder auf.

In seiner eindrücklichen Ästhetik entwirft Choreograf Helge Letonja vitale Reibungsflächen und vibrierende Sinnbilder gesellschaftlicher Prozesse. Seine Werke reflektieren das innergesellschaftliche Miteinander und zeichnen den facettenreichen Ausdruck komplexer (Gefühls-)Welten heutiger Individuen nach. Als Festivalleiter und versierter Projektinitiator engagiert sich Letonja in vielfältigen künstlerischen Kooperationen für die Tanzkunst.

Seit 2019 bereichert Of Curious Nature in der künstlerischen Leitung von Helge Letonja und Felix Landerer die zeitgenössische Tanzszene. Dabei verdichten die herausragenden Tänzer*innenpersönlichkeiten ihre unterschiedlichen Biographien, Ausbildungen und Hintergründe zu einer inspirierenden und vielseitigen künstlerischen Identität.

Unterstützt durch den Iserlohner Kreisanzeiger und die Konditorei Spetsmann.

Of Curious Nature wird gefördert von: TANZ-PAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Senator für Kultur Bremen, Theater Bremen, Stiftung Niedersachsen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Das Gastspiel wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder

Weitere Informationen: http://www.parktheater-iserlohn.de

Termine

  • 04.11.21 20:00 Uhr
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