Mitwirkung / Bürgerbeteiligung

Das Zitat macht deutlich, welche Bedeutung die Mitwirkung von Menschen an städtischen Aufgaben und Prozessen hat. Dies gilt auch für die Smart City-Entwicklung der Stadt Iserlohn. So möchte sich Iserlohn gemeinschaftlich mit allen relevanten Akteuren weiterentwickeln. Dabei soll die Iserlohner Stadtgesellschaft aktiv in einen kreativen und innovativen Prozess eingebunden werden.

"Der Mensch im Mittelpunkt"

Dieser Leitgedanke steht über dem Gesamtkonzept der Smart City. Mit dem geplanten Stadtlabor und der digitalen Beteiligungsplattform sind alle interessierten Menschen - ob Jung oder Alt - eingeladen, ihre Anliegen einzubringen.

Vor Ort oder digital ... Sie haben die Wahl!

Das Stadtlabor - Anlaufstelle für Bürgeranliegen

Das geplante Stadtlabor soll zu einer zentralen Anlaufstelle in der Iserlohner Innenstadt werden, wo Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher, Akteure und alle weiteren Interessierten ihre Belange, Ideen und Anregungen für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt Iserlohn einbringen können. Ausgangsbasis ist das Thema "Smart City", in dessen Umfang die Idee des Stadtlabors entstanden ist. Entstehen soll ein hybrider offener Raum.

Die folgenden Ziele werden mit dem Stadtlabor verfolgt:

  • Aufnahme, Dokumentation, Aufarbeitung, Diskussion und Präsentation von Impulsen aus der Bevölkerung
  • Diskussion zwischen Stadtverwaltung, Politik, Bürgerschaft, Institutionen, Wirtschaft und Wissenschaft

Im Stadtlabor soll für die Themen einer nachhaltigen Stadtentwicklung sensibilisiert und diskutiert werden. Bringen Sie sich doch mit ihren Ideen mit ein!
Das Stadtlabor ist ein Raum, in dem unterschiedliche Aktivitäten stattfinden. So soll es ein Kommunikationsort sein, an dem Ideen gesammelt und diskutiert werden können. Außerdem ist es ein Ort, an dem Veranstaltungen und Workshops durchgeführt werden können und Schulungen stattfinden.

Das Stadtlabor ist ab dem 08. September 2021 in der Woche täglich geöffnet. Die Website zum Stadtlabor finden Sie HIER.

Digitale Beteiligung

Neben dem analogen Angebot des Stadtlabors gibt es seit Anfang 2021 eine digitale Beteiligungsplattform.

Auf der Beteiligungsplattform werden die jeweils aktuellen Online-Beteiligungsangebote der Stadt Iserlohn eingestellt. Aktuell (Juli 2021) findet eine Online-Umfrage zum Bereich Lichte Kammer statt.

Eine einmalige Registrierung (Name und Mail-Adresse) auf beteiligung.iserlohn.de reicht aus, um bei den Angeboten mitzumachen. Eine Hilfestellung zur Registrierung und zur Nutzung der Beteiligungsplattform bietet das folgende Erklärvideo: www.youtube.com/watch.

 

Planung mit allen

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Iserlohn sind Alltagsexperten für die zukünftige Entwicklung der Stadt. Sie haben ein großes Fachwissen über die Bedürfnisse in ihrem Lebensumfeld. Deshalb ist ihre Beteiligung an Planungsprozessen von großer Bedeutung. Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes "Mein Iserlohn 2040" wurde bereits eine umfangreiche analoge und digitale Befragung durchgeführt, auf die mit dem geplanten Stadtlabor und der digitalen Beteiligungsplattform http://beteiligung.iserlohn.de aufgebaut werden soll.

Kollaborativer Ansatz

Smart City wird in Iserlohn als kollaborativer Ansatz verfolgt. Das bedeutet, Projekte sollen mit allen relevanten Partnerinnen und Partnern durchgeführt werden. Der gemeinsame Austausch untereinander führt zu kreativen Ideen und kann Synergieeffekte direkt einbinden.

Der Ansatz bezieht sich dabei nicht nur auf die lokale, sondern auch die regionale Ebene.

Auflösung von Komplexität

Mit dem Stadtlabor sollen komplexe Sachverhalte vereinfacht werden. Die Digitalisierung - als wichtiges Zukunftsthema - kann dadurch greifbar werden. Verschiedene Medien zum Anfassen und Ausprobieren machen im geplanten Stadtlabor ein Heranführen an technische Aspekte möglich. Dadurch können Ängste abgebaut werden.

Das Stadtlabor befindet sich aktuell noch im Aufbau. Weitere Informationen folgen!

Kultur der Veränderung

Smart City bedeutet auch: ein anderer Umgang mit Ängsten und Fehlern. Im Rahmen von Modell- und Pilotprojekten sollen Aspekte in einem "Reallabor" erprobt werden, um sie bei gutem Gelingen auszuweiten. Es kann jedoch auch passieren, dass erprobte Ansätze für nicht gut erkannt und deshalb wieder verworfen werden. Nach dem Prinzip "try & error" können Ideen ausprobiert werden. Dies führt auch zu höherer Akzeptanz.