Mitwirkung / Bürgerbeteiligung

Das Zitat macht deutlich, welche Bedeutung die Mitwirkung von Menschen an städtischen Aufgaben und Prozessen hat. Dies gilt auch für die Smart City-Entwicklung. So möchte sich Iserlohn gemeinschaftlich mit allen relevanten Akteuren weiterentwickeln. Dabei soll die Stadtgesellschaft aktiv in einen kreativen & innovativen Prozess eingebunden werden.

DER MENSCH IM MITTELPUNKT

Dieser Leitgedanke steht über dem Gesamtkonzept der Smart City. Mit dem Stadtlabor, der digitalen Beteiligungsplattform und dem Bürgerecho sind alle interessierten Menschen - ob Jung oder Alt - eingeladen, ihre Anliegen einzubringen.

Planung mit allen

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Iserlohn sind Alltagsexperten für die zukünftige Entwicklung der Stadt. Sie haben ein großes Fachwissen über die Bedürfnisse in ihrem Lebensumfeld. Deshalb ist ihre Beteiligung an Planungsprozessen von großer Bedeutung. Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes "Mein Iserlohn 2040" wurde bereits eine umfangreiche analoge und digitale Befragung durchgeführt, auf die mit dem WALD | STADT | LABOR   und der digitalen Beteiligungsplattform aufgebaut wird.

 

Kollaborativer Ansatz

Smart City wird in Iserlohn als kollaborativer Ansatz verfolgt. Das bedeutet, Projekte sollen mit allen relevanten Partnerinnen und Partnern durchgeführt werden. Der gemeinsame Austausch untereinander führt zu kreativen Ideen und kann Synergieeffekte direkt einbinden.

Der Ansatz bezieht sich dabei nicht nur auf die lokale, sondern auch die regionale Ebene.

Auflösung von Komplexität

Mit dem Waldstadtlabor sollen komplexe Sachverhalte vereinfacht werden. Die Digitalisierung - als wichtiges Zukunftsthema - kann dadurch greifbar werden. Verschiedene Medien zum Anfassen und Ausprobieren machen im Waldstadtlabor ein Heranführen an technische Aspekte möglich. Dadurch können Ängste abgebaut werden.

 

 

 

Kultur der Veränderung

Smart City bedeutet auch: ein anderer Umgang mit Ängsten und Fehlern. Im Rahmen von Modell- und Pilotprojekten sollen Aspekte in einem "Reallabor" erprobt werden, um sie bei gutem Gelingen auszuweiten. Es kann jedoch auch passieren, dass erprobte Ansätze für nicht gut erkannt und deshalb wieder verworfen werden. Nach dem Prinzip "try & error" können Ideen ausprobiert werden. Dies führt auch zu höherer Akzeptanz.