Förderprogramme

#Modellprogramm "Digitale Modellregionen NRW"

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) hat im Sommer 2018 das Förderprogramm "Digitale Modellregionen NRW" gestartet. Ziel ist es, mit übertragbaren Lösungen im Bereich "E-Government" und innovativen Projekten mit der Wirtschaft im Bereich "Digitale Stadtentwicklung" die Digitalisierung in den Regionen und Kommunen zusätzlich zu beschleunigen. Bis Ende 2021 stehen dafür rund 91 Millionen Euro Landesmittel zu Verfügung. Im Mittelpunkt der Programmumsetzung steht neben der Entwicklung und Umsetzung digitaler Pilotprojekte auch der kontinuierliche Austausch mit den Kommunen in Nordrhein-Westfalen.

E-Government

Im Schwerpunkt E-Government geht es darum, das serviceorientierte Handeln in der digitalen Verwaltung voranzutreiben, eingebettet in die rechtlichen Vorhaben und die Open-Government-Strategie des Landes. Durch die enge Zusammenarbeit mit KDN (Dachverband aller kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen) werden die Projekte von Beginn an für die Übertragbarkeit auf andere Kommunen optimiert und landesweit kommuniziert. Die Förderrichtlinie "Digitale Modellregionen" schreibt zur Sicherstellung der Übertragbarkeit u.a. vor, dass Projekte so ausgerichtet sein müssen, dass sie verbindliche IT- und Schnittstellenstandards des Bundes und des Landes nach den Vorgaben des IT-Planungsrates und des IT-Kooperationsrates NRW einhalten (vgl. Förderrichtlinie). Die Interoperabilität mit den Portalangeboten des Landes ist ebenfalls einzuhalten. So werden zum Beispiel die entwickelten Fachanwendungen für die Bürgerportale den Kommunen landesweit zur Verfügung stehen.

Digitale Stadtentwicklung

Im Bereich Digitale Stadtentwicklung werden die Modellregionen langfristig wirkende Smart-City-Lösungen in enger Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltungen entwickeln, neue Technologien in der Praxis testen und etablieren. Best Practices sollen schnellstmöglich auch auf andere Kommunen im Land übertragen werden. Dazu zählen beispielsweise die Bereiche smarte Mobilität, Energie-Klima-Umwelt, smarte Gesundheit, Wissenstransfer und start-ups, eHandel, Sicherheit, Menschen mit Behinderung, Alter und Pflege oder smart Home. Ein stetiger Wissenstransfer zu Smart City Projekten mit allen Kommunen in Nordrhein-Westfalen wird durch die Begleitforschung organisiert.

Folgende fünf Modellregionen wurden vom Land NRW bestimmt und haben sich seit 2018 auf den Weg gemacht, um Modellprojekte zu identifizieren und umzusetzen:

  • Leitkommune Stadt Aachen
  • Leitkommune Stadt Gelsenkirchen
  • Leitkommune Stadt Paderborn
  • Leitkommune Stadt Soest
  • Leitkommune Stadt Wuppertal

Weitere Informationen zu dem Modellprogramm finden Sie HIER

Für den Regierungsbezirk Arnsberg wurde die Stadt Soest zur Leitkommune und die Städte Iserlohn und Lippstadt sowie der Kreis Soest zu Projektpartnern bestimmt. Damit keine technischen Insellösungen, sondern praktisch übertragbare Vorhaben mit Mehrwert entstehen, arbeiten diese Beteiligten an gemeinsamen Projekten in der Region Südwestfalen zusammen.

Die Stadt Iserlohn kann darüber hinaus von digitalen Lösungen, die in den anderen Modellregionen entwickelt werden, profitieren und im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit in einen Austausch mit weiteren Kommunen deutschlandweit gelangen.

In Iserlohn werden folgende Maßnahmen durchgeführt und umgesetzt:

 

gefördert durch:

#Modellprogramm "Smart Cities made in Germany"

Mit dem Modellprogramm "Smart Cities made in Germany" fördert das Bundesministerium des Innern, für Bauen und Heimat (BMI) in Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die digitale Transformation von Städten. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien sollen genutzt werden, um lebenswerte und handlungsfähige Kommunen zu gestalten.

 

  • Verknüpfung von integrierter Stadtentwicklung und nachhaltiger Entwicklung mit den Chancen der Digitalisierung.
  • Umsetzung der Ziele integrierter und raumbezogener Strategien der Stadtentwicklung
    • Verbesserung der Lebensqualität in bestehenden und neuen Stadtstrukturen
    • Aufwertung des öffentlichen Raumes.
    • Kooperation zwischen Kommunalverwaltung und weiteren Akteuren wie z.B. Stadtwerke, Verkehrsbetriebe, Wohnungswirtschaft, Technologieunternehmen, lokales Gewerbe, gemeinnützige Träger)

Weitere Informationen zu dem Modellprogramm finden Sie HIER.

Stadtnetzwerk

Die Stadt Iserlohn wurde im Jahr 2020 in das Modellprogramm "Smart Cities made in Germany" aufgenommen. Die Modellprojekte dieser Staffel stehen unter dem Motto "Gemeinwohl und Netzwerkarbeit / Stadtnetzwerk".

Da die Stadt Iserlohn bereits eine fertiggestellte Digitalisierungsstrategie hat, steigt sie bei dem Modellprogramm direkt in die Umsetzungsphase ein. Die Umsetzungsphase konzentriert sich auf den Zeitraum 2020 bis 2025. In Iserlohn werden fünf Maßnahmen durchgeführt und umgesetzt: