Internationale Herbsttage für Musik

Aufgrund der "Corona"-Pandemie musste das Iserlohner Festival „Internationale Herbsttage für Musik“ in den Jahren 2020 unsd 2021 leider ausfallen.

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25. März 2022:

Voller Freude konnten nun Festivalleiter Paul Breidenstein, Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe und Tone Johansen-Junius, Vorsitzende des Fördervereins "Freundeskreis der Musikschule der Stadt Iserlohn" samt Sponsorenkreis des Festivals dessen Neustart für 2022 verkünden (Pressetext):

Die „Internationalen Herbsttage für Musik“ präsentieren jedes Jahr im Herbst einen anderen internationalen Klassik-Star als „spiritus rector“ einer ganzen Festivalwoche in Iserlohn und haben sich dabei einen festen Stamm an Fans und großen Zuspruch aus der ganzen Region erworben. Nur zweimal seit Gründung des Festivals im Jahr 1976 wurde ein Künstler zum zweiten Mal nach Iserlohn eingeladen: Der große Geiger Ruggiero Ricci  in den Jahren 1981 und 1995 und das Klavierduo Anthony und Joseph Paratore 2006 und 2012. Für September 2022 konnte nun zum ersten Mal eine weibliche Künstlerpersönlichkeit zum zweiten Mal verpflichtet werden – eine, die bereits 2017 in Iserlohn begeisterte und inzwischen auf fast allen Kontinenten mit bedeutenden Dirigenten und Orchestern in den größten Sälen gefeiert wird. Festival- und Musikschulleiter Paul Breidenstein präsentierte stolz und begeistert Alexandra Dariescu, die begnadete rumänische Pianistin, deren Multimedia-Produktion „The nutcracker and I“ mit Klavier, live-Tanz und computeranimierten Figuren über 70.000 vornehmlich junge Konzertbesucher in 46 Ländern besucht haben.

Alexandra Dariescu setzt sich auch für Musik von Komponistinnen und genreübergreifende Musik der Gegenwart ein. So wird sie im Auftaktkonzert der Festivalwoche einen Soloabend nicht nur mit Klavierwerken von Frédéric Chopin, Claude Debussy und Peter I. Tschaikowski, sondern auch mit Werken von Lili Boulanger und Camille Pépin geben. Im Festlichen Abschlusskonzert spielt sie Sergej Rachmaninows großes Klavierkonzert Nr. 2 – begleitet vom Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung des inspirierenden Dirigenten Ricardo Tomillo, der als Gastdirigent in ganz Europa gefragt ist. Passend zu Rachmaninow steuern die Hagener Musiker die Ouvertüre „Ruslan und Ludmilla“ von Michail Glinka und die dramatische zweite Sinfonie von Alexander Borodin bei.

Dass das Festival in den drei Tagen zwischen den beiden Konzerten einen internationalen Meisterkurs für Klavier bietet, freute Bürgermeister Michael Joithe besonders: „Die hochkarätigen Anregungen von Klassikstars sind unschätzbare Erfahrungen für die jungen Musiker, und sie lernen sich als nächste Generation von Top-Musikern gegenseitig kennen und tauschen sich aus“. Joithe bedankte sich aber auch bei Tone Johansen-Junius, der Vorsitzenden des Freundeskreises der Musikschule und dem Sponsorenkreis, der das Festival seit Gründung gemeinsam mit der Musikschule ausrichtet und ermöglicht – wobei die Stadt mit einem überschaubaren Sockelbetrag als Hebel ein Mehrfaches an Budget in Bewegung setzen kann. Frau Johansen-Junius freute sich, dass das Festival nach zwei pandemiebedingten Pausenjahren wieder durchstarten kann und damit auch etliche Musikschüler wieder bei den Festivalkonzerten mitwirken dürfen – sei es mit einem kurzen Beitrag des Musikschul-Sinfonieorchesters bei Abschlusskonzert, sei es im Meisterkurs für Klavier. Eintrittskarten zu den Konzerten sind ab 29. Mai im Abonnement des Parktheaters erhältlich, der „freie Verkauf“ folgt später.

20. - 25. September 2022
 

Die Anfänge der Internationalen Herbsttage für Musik...