Seit mehreren Jahren ist ein wachsendes Interesse an der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Iserlohn, Oestrich und Hennen, jüdischer Familien in Iserlohn und Letmathe sowie den Lebenswegen und Schicksalen einzelner jüdischer Personen und Familien aus Iserlohn während der Zeit des Nationalsozialismus zu verzeichnen.
Um diese Forschungen zu erleichtern werden schrittweise Quellen zur jüdischen Geschichte aus dem Stadtarchiv digitalisiert und online bereitgestellt.
Die digitalisierten Unterlagen befinden sich im Bestand A 2 (Stadt Iserlohn 1815-1930) und betreffen für die Zeit vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre vor allem folgende Themenkomplexe:
Literaturhinweise zum Nationalsozialismus und zur jüdischen Geschichte in Iserlohn finden Sie hier.
Das Stadtarchiv Iserlohn ist seit 2017 am landesweiten Projekt „zeit.punkt NRW“ der Universitäts- und Landesbibliotheken Bonn, Münster und Düsseldorf, des Hochschulbibliothekszentrums des Landes NRW und des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum beteiligt. Mikrofilme von historischen Zeitungen aus kommunalen und staatlichen Archiven und Bibliotheken werden digitalisiert und kostenfrei im Zeitungsportal NRW online zugänglich gemacht (https://zeitpunkt.nrw/).
Parallel zur Beteiligung des Stadtarchivs Iserlohn am Zeitungsportal NRW übergab die Zeitungsverlag Iserlohn, Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ), Wichelhoven-Verlags-GmbH & Co. KG Ende 2017 den Altbestand der historischen Originalausgaben des IKZ sowie der Vorläuferzeitungen als Depositum an das Stadtarchiv. Nahezu 300 einzelne Zeitungsbände aus den Jahren 1845 bis 1945 ergänzen seitdem den Bestand des Stadtarchivs. Aus konservatorischen Gründen ist eine Nutzung der Originalbände nicht möglich. Im Stadtarchiv stehen Mikrofilme zur Einsichtnahme zur Verfügung.
Zu den online zugänglichen Zeitungen aus Iserlohn gehören: