Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Aktuelle Information

Das Nadelmuseum und die Haarnadelfabrik in Barendorf können samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden. Bitte beachten Sie, dass in den Innenräumen der Museen eine medizinische Mund-Nasen-Maske vorgeschrieben ist, ebenso bei Führungen im Außenbereich der Historischen Fabrikanlage.

Obst auf Rädern

Die Mobile Saftpresse in Aktion
am Montag, den 18. Oktober 2021

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kunst im Dorf
28. Mai bis 30. September 2021

Ab dem 28. Mai wird die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf zur frei begehbaren Ausstellungsfläche für die Werke der Barendorfer Künstler. Bis September sind Arbeiten der Malerin und Medienkünstlerin Brigitte F. Siebrecht, des Fotografen Gisbert Körner und des Kunsttischlers Konrad Horsch an den historischen Fachwerkhäusern und im Garten zu sehen. Abends werden, sobald die Ausgangssperre aufgehoben wird, am Wochenende zwei Hausfassaden mit Installationen des Videokünstlers Michael Strauss bespielt.

Die gemeinsame Ausstellung der „Künstler Barendorf“ in Kooperation mit dem Stadtmuseum Iserlohn gibt dem breiten Spektrum ihres künstlerischen Schaffens sowie der unterschiedlichen Stile und Medien großzügig Raum.

Während die Fotografie präzise Porträts von Objekten schafft und detaillierte Blicke auf die Natur im Garten gibt, öffnet die transmediale Kunst assoziative Blicke auf Stadt und Landschaft sowie die Perspektive in eine scheinbar weit entfernte Realität. Abends wird der industrielle Fertigungsprozess der Nadelproduktion zum Kunstwerk. Und die Wandelbarkeit des Materials Holz wird durch verschiedene Skulpturen erfahrbar. Der Blick durch das Fenster lässt den Betrachtenden schließlich selbst Kunst erschaffen und formen – lassen Sie sich überraschen!

Die Kunstwerke verteilen sich großzügig im Außenbereich, sodass sie mit ausreichend Abstand bewundert werden können. Die Ausstellung ist jederzeit frei in Barendorf zu besichtigen.

Dorf und Fabrik – Natur und Industrie. Scheinbare Gegensätze verbinden sich in Barendorf, dem industrie-kulturellen Denkmal im Norden Iserlohns. Wo im 19. Jahrhundert Messing gegossen und Draht gezogen wurde, erstreckt sich heute ein Künstler- und Museumsdorf mit zahlreichen Kulturveranstaltungen im Wechsel der Jahreszeiten, Gastronomie und einem Standesamt.
1822 entstand hier ein erstes Messingwalzwerk, Jahre später gefolgt von einer Drahtzieherei, einer Eisengießerei und diversen Schmiedewerkstätten. Was heute aussieht wie ein beschauliches Fachwerkdorf war also in Wirklichkeit eine strategisch geplante Werksgründung. Johannes Dunker und Franz Maste, die Gründer der Fabrikanlage, nutzten das Wasser des Baarbachs zum Antrieb von vier Wasserrädern, um die wachsende Anzahl von Fabrikationsstätten mit Energie zu versorgen. Die in Barendorf hergestellten Erzeugnisse, darunter Haushaltsgegenstände wie Bügeleisen, Kaffeemühlen, Taschenmesser sowie diverse Werkzeuge, wurden international verkauft. 1981 übernahm die Stadt Iserlohn das mittlerweile baufällig gewordene Gebäudeensemble und restaurierte es für eine museale Nutzung. Ein dichtes Jahresprogramm und attraktive Künstlerateliers machen aus dem einstigen Industriestandort einen überregional bekannten Kulturstandort.

Termine der öffentlichen Führungen finden Sie hier.

Aktuelles

Fotos: Jan R. Schäfer

Baarstraße 220 - 226, 58636 Iserlohn
Anfahrt...
Behindertenparkplätze befinden sich unmittelbar vor der Farbrikanlage

Leiterin der Städtischen Museen:
Dr. Sandra Hertel
Tel. 02371/217-1960
Fax 02371/217-1965
museum@iserlohn.de

Hausmeister Barendorf:
Frank Drepper
Tel. 02371/44448

Öffnungszeiten der Museen:
(Nadelmuseum / Haarnadelfabrik):

Samstags/Sonntags 11.00 - 16.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung