Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Winterpause bis Ende Februar 2021

Dorf und Fabrik – Natur und Industrie. Scheinbare Gegensätze verbinden sich in Barendorf, dem industrie-kulturellen Denkmal im Norden Iserlohns. Wo im 19. Jahrhundert Messing gegossen und Draht gezogen wurde, erstreckt sich heute ein Künstler- und Museumsdorf mit zahlreichen Kulturveranstaltungen im Wechsel der Jahreszeiten, Gastronomie und einem Standesamt.
1822 entstand hier ein erstes Messingwalzwerk, Jahre später gefolgt von einer Drahtzieherei, einer Eisengießerei und diversen Schmiedewerkstätten. Was heute aussieht wie ein beschauliches Fachwerkdorf war also in Wirklichkeit eine strategisch geplante Werksgründung. Johannes Dunker und Franz Maste, die Gründer der Fabrikanlage, nutzten das Wasser des Baarbachs zum Antrieb von vier Wasserrädern, um die wachsende Anzahl von Fabrikationsstätten mit Energie zu versorgen. Die in Barendorf hergestellten Erzeugnisse, darunter Haushaltsgegenstände wie Bügeleisen, Kaffeemühlen, Taschenmesser sowie diverse Werkzeuge, wurden international verkauft. 1981 übernahm die Stadt Iserlohn das mittlerweile baufällig gewordene Gebäudeensemble und restaurierte es für eine museale Nutzung. Ein dichtes Jahresprogramm und attraktive Künstlerateliers machen aus dem einstigen Industriestandort einen überregional bekannten Kulturstandort.

Termine der öffentlichen Führungen finden Sie hier.

Aktuelles

Fotos: Jan R. Schäfer

Baarstraße 220 - 226, 58636 Iserlohn
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Behindertenparkplätze befinden sich unmittelbar vor der Farbrikanlage

Leiterin der Städtischen Museen:
Dr. Sandra Hertel
Tel. 02371/217-1960
Fax 02371/217-1965
museum@iserlohn.de

Hausmeister Barendorf:
Frank Drepper
Tel. 02371/44448

Winterpause bis Ende Februar 2021

Öffnungszeiten der Museen:
(Nadelmuseum / Haarnadelfabrik):

Samstags/Sonntags 11.00 - 16.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung