Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Ausstellung „PORTO – Fotografie“

Zwischen Tradition und Moderne. Porto gehört mit seinem historischen und zugleich modernen Stadtbild zu den schönsten Städten in Europa. Sie ist die zweitgrößte Stadt
Portugals und liegt wunderschön an der Atlantikküste am Nordufer des dort mündenden Douros. Das wohl bekannteste Bauwerk Portos ist die Eisenbahnbrücke Ponte Maria Pia, die von Seyrig und Gustave Eiffel entworfen wurde. Während auf der einen Seite des Douros die Schönheit der Altstadt fasziniert, die auch zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, beeindrucken auf der anderen Seite die vielen malerischen Portweinkellereien. Ein besonderer Reiz dieser Stadt ist der Gegensatz von Tradition und Moderne. Die alte, noch nicht renovierte Bausubstanz in Teilen der Altstadt steht im Kontrast zur modernen Architektur. Die Casa da Musica, das neue Konzerthaus, sticht dabei besonders hervor.

Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse des Fotografie-Workshops unter der Leitung von Gisbert Körner aus dem vergangenen Jahr. Eine Woche haben die Fotografen zusammen im Zentrum gewohnt und zu Fuß, mit Bus und Metro die Stadt mit ihrer Kamera portraitiert.

Die Ausstellung ist vom 10. bis zum 25. Oktober während der Öffnungszeiten der Barendorfer Museen (Sa/So, 11–16 Uhr) in Haus A zu sehen. Die Eröffnung findet am 10. Oktober um 11 Uhr auf dem Dorfplatz statt. Aufgrund der geltenden Schutzverordnungen dürfen nur 15 Personen gleichzeitig die Ausstellungsräume betreten.

Die Fotografen: Adelheid Prünte, Gaby Schneider-Deppe, Barbara Voss, Reinhard Deppe, Elke Maßmeier, Barbara Meyer, Gabriele Hagemann, Eckard Hagemann
Workshop-Leitung: Gisbert Körner

Ab Oktober
„Mitmach“-Garten in Barendorf

Ab Oktober wird ein neues umweltpädagogisches Projekt das Angebot der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf bereichern: Die Gartonauten kommen! Das als historischer Herrengarten bezeichnete Areal wird durch den Landschaftsgärtner Jens Böcker in enger Abstimmung mit den Städtischen Museen Iserlohn zum Mitmach-Garten.

Das neue Projekt ist in erster Linie umweltpädagogisch angelegt und soll das bestehende Angebot in Barendorf erweitern. Jens Böcker wird den Garten mit seinen Kunden – Schulklassen, Kindergartengruppen und Erwachsenen – gemeinsam bearbeiten, Beete anlegen, Blumen säen und Gemüse anpflanzen. Sein Ziel ist es, Grundlagen gärtnerischen Arbeitens zu vermitteln und den Kindern das Wachsen und Gedeihen von Gemüse und anderen Pflanzen nahezubringen. Bei der gärtnerischen Gestaltung werden ausschließlich regionale Pflanzen und Gemüsesorten angebaut, der Schwerpunkt der geplanten Anpflanzungen liegt dabei auf der Rekonstruktion der wahrscheinlichen historischen Nutzung.

Dorf und Fabrik – Natur und Industrie. Scheinbare Gegensätze verbinden sich in Barendorf, dem industrie-kulturellen Denkmal im Norden Iserlohns. Wo im 19. Jahrhundert Messing gegossen und Draht gezogen wurde, erstreckt sich heute ein Künstler- und Museumsdorf mit zahlreichen Kulturveranstaltungen im Wechsel der Jahreszeiten, Gastronomie und einem Standesamt.
1822 entstand hier ein erstes Messingwalzwerk, Jahre später gefolgt von einer Drahtzieherei, einer Eisengießerei und diversen Schmiedewerkstätten. Was heute aussieht wie ein beschauliches Fachwerkdorf war also in Wirklichkeit eine strategisch geplante Werksgründung. Johannes Dunker und Franz Maste, die Gründer der Fabrikanlage, nutzten das Wasser des Baarbachs zum Antrieb von vier Wasserrädern, um die wachsende Anzahl von Fabrikationsstätten mit Energie zu versorgen. Die in Barendorf hergestellten Erzeugnisse, darunter Haushaltsgegenstände wie Bügeleisen, Kaffeemühlen, Taschenmesser sowie diverse Werkzeuge, wurden international verkauft. 1981 übernahm die Stadt Iserlohn das mittlerweile baufällig gewordene Gebäudeensemble und restaurierte es für eine museale Nutzung. Ein dichtes Jahresprogramm und attraktive Künstlerateliers machen aus dem einstigen Industriestandort einen überregional bekannten Kulturstandort.

Termine der öffentlichen Führungen finden Sie hier.

Aktuelles

Fotos: Jan R. Schäfer

Baarstraße 220 - 226, 58636 Iserlohn
Anfahrt...
Behindertenparkplätze befinden sich unmittelbar vor der Farbrikanlage

Leiterin der Städtischen Museen:
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Tel. 02371/217-1960
Fax 02371/217-1965
museum@iserlohn.de

Hausmeister Barendorf:
Frank Drepper
Tel. 02371/44448

Öffnungszeiten der Museen:
(Nadelmuseum / Haarnadelfabrik):

Samstags/Sonntags 11.00 - 16.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung